Nachhaltigkeitsbericht 2025

ALPLA Recycling HDPE Suminco Venta de Baños rHDPE

Nachhaltigkeitsziele in die Tat umsetzen

Auch im Jahr 2025 hat ALPLA die Nachhaltigkeit weiterhin in geschäftliche Entscheidungen in den Bereichen Betrieb, Produkte und Wertschöpfungskette integriert. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählten die Umsetzung des Sustainability-Linked Financing Framework, Fortschritte beim Scope-3-Ziel im Rahmen der Science Based Targets Initiative (SBTi), der Ausbau der Recyclingaktivitäten sowie die erste externe Überprüfung ausgewählter Nachhaltigkeitsindikatoren. ALPLA passte zudem seine Nachhaltigkeitsberichterstattung weiter an die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) an, einschließlich einer aktualisierten doppelten Wesentlichkeitsprüfung und erweiterter Angaben zur Nachhaltigkeit.

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Wir sind stolz darauf, Folgendes erreicht zu haben:

23,7 %

Weltweit verwendetes PCR-Material

400.000

Tonnen Recyclingkapazität

500.000+

Durchgeführte Schulungsstunden

0

Korruptionsfälle

Diese Erfolge spiegeln die Fortschritte wider, die wir in den Bereichen Personal, Kreislaufwirtschaft und Unternehmensresilienz erzielen, und zeigen gleichzeitig auf, worauf wir unsere Anstrengungen weiterhin konzentrieren.

ALPLA – Menschen und Qualität

Mitarbeiter

ALPLA beschäftigt weltweit 25.006 Mitarbeiter und setzt sich weiterhin für sichere, faire und zukunftsorientierte Arbeitsplätze ein. Die Mitarbeiterbindung hat sich weiter verbessert, während die Investitionen in Weiterbildung und Entwicklung weiterhin hoch waren: Im Jahr 2025 wurden weltweit 505.622 Schulungsstunden absolviert und die Ausbildungsprogramme ausgebaut. Zwar ging die Häufigkeit von Arbeitsunfällen im Vergleich zum Vorjahr zurück, doch ereignete sich im Jahr 2025 ein tödlicher Arbeitsunfall, was die anhaltende Bedeutung der Stärkung von Gesundheit und Sicherheit in allen Betrieben unterstreicht.

ALPLA-Nachhaltigkeitsbericht 2025: Recycling bei IMER Mexiko

Planet

Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft stehen weiterhin im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie von ALPLA. Im Jahr 2025 stammten 23,7 % der Kunststoffmaterialien aus Post-Consumer-Recycling, während 92,7 % der Verpackungsmaterialien rezyklierbar waren. Der Verbrauch erneuerbarer Energien stieg weiter an, und die weltweiten Treibhausgasemissionen von ALPLA sanken um 5,2 %. Aufbauend auf diesen Fortschritten hat ALPLA neue Kreislaufwirtschaftsziele für 2030 festgelegt, darunter einen Anteil von 30 % an Post-Consumer-Recyclingmaterial, 95 % der Verpackungsmaterialien, die die Kriterien für die Recyclingfähigkeit erfüllen, sowie 700.000 Tonnen installierte und geplante Recyclingkapazität.

Philipp Lehner, Vorstandsvorsitzender der ALPLA-Gruppe

Rentabilität

Als Familienunternehmen betrachtet ALPLA Nachhaltigkeit als Motor für langfristige Widerstandsfähigkeit und Wertschöpfung. Im Jahr 2025 führte das Unternehmen sein Sustainability-Linked Financing Framework ein, das ausgewählte Finanzierungsbedingungen an messbare Nachhaltigkeitsziele knüpft. Nachhaltigkeitsaspekte werden in den Bereichen Unternehmensführung, Beschaffung und Kundenlösungen berücksichtigt. Die Fortschritte von ALPLA spiegeln sich auch in externen Bewertungen wider: Das Unternehmen behielt den Status der EcoVadis-Goldmedaille bei und erreichte im Jahr 2025 eine CDP-Bewertung zum Klimawandel von B.

„‚Commitments in Action‘ spiegelt unser Bestreben wider, unsere Nachhaltigkeitsverpflichtungen in messbare Fortschritte umzusetzen. Die Reduzierung von Emissionen, der Ausbau von Kreislaufwirtschaftslösungen und die Stärkung der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette bleiben zentrale Prioritäten auf unserem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.“

Philipp Lehner, Vorstandsvorsitzender