Produktion & Umwelt

in-house production line

Energiemanagement

Der Energieverbrauch hat sowohl hohen Einfluss auf die Gesamtkosten unserer Produktion als auch auf die Umwelt. Ein verantwortungsbewusster und effizienter Umgang mit Energie bestimmt also aus mehreren Gründen unsere Produktion. Schlüsselfaktor im Energiemanagement ist für uns eine dem aktuellsten Stand der Technik entsprechende Infrastruktur. Regelmäßig führen wir in unseren Werken sogenannte Plant Energy Assessments durch und nehmen Modernisierungen vor. Das Einsparungspotenzial nach einem umgesetzten Assessment liegt bei bis zu 20 Prozent.

Um CO2-Emissionen zu reduzieren, setzt ALPLA auf erneuerbare Energieträger. Weltweit produzieren eigene Photovoltaikmodule Strom für unsere Produktion. Die österreichischen Standorte beziehen Strom zu einem Großteil aus alternativen Quellen (Wasser, Sonne). In Mexiko hat ALPLA eine Kooperation mit einem Windenergie-Park und deckt damit über 60 Prozent des Energiebedarfs ab.

Folgende derzeit in Umsetzung befindliche Projekte der Umweltbemühungen von ALPLA werden von der Umweltförderung des Bundes und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt:

Optimierung der Kältemaschine im Spritzgiessbereich:
 Einsparung von 373 to CO2 pro Jahr (1.276 MWh Stromeinsparung/a)

Maschinenoptimierungen (Spritzgiess-, Extrusionsblas- und Streckblasmaschinen):
 Phase I Werk Fussach: Einsparung von 362 to CO2 pro Jahr (1.294 MWh Stromeinsparung/a)
 Phase II Werk Fussach: Einsparung von 130 to CO2 pro Jahr (465 MWh Stromeinsparung/a)
 Werk Waidhofen: Einsparung von 130 to CO2 pro Jahr (430 MW Stromeinsparung/a)

Optimierung der Druckluftanlage:
 Einsparung von 33 to CO2 pro Jahr (120 MWh Stromeinsparung/a)

EFRE

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf: www.efre.gv.at

Materialmanagement

Moderne Technologien und ausgereiftes Design ermöglichen es, das Gewicht von Verpackungen möglichst gering zu halten. Damit reduzieren wir Materialverbrauch und Kosten – und wir schonen fossile Ressourcen. Für dieses Ziel arbeiten wir bei ALPLA eng mit unseren Lieferanten, Forschungseinrichtungen und natürlich mit unseren Kunden zusammen.

Die Wahl des Materials hat großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit von Kunststoffverpackungen. ALPLA verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von recycelten Kunststoffen und deren Verarbeitung zu neuen Verpackungen. Darüber hinaus beschäftigen sich unsere Experten mit Kunststoffen aus nachwachsenden Ressourcen, sogenannten biobasierten Kunststoffen. Dabei beachten wir aber auch Aspekte wie die Konkurrenz dieser Materialien zur Lebensmittelindustrie oder die Recyclingfähigkeit.

Für die Umwelt schädliche Materialien und Substanzen wie PVC, Weichmacher oder Schwermetalle setzt ALPLA nicht ein.

Klimaneutralitätsbündnis

ALPLA gründete 2015 mit neun anderen Vorarlberger Unternehmen das Klimaneutralitätsbündnis 2025. Die regionale Initiative entwickelte sich rasch zu einem österreichweiten Bündnis mit mehr als hundert Mitgliedern. Deren Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck klimaneutral zu stellen. Die Vorarlberger Standorte von ALPLA erreichten diese Vorgabe bereits 2018.

alpla e-car

CO2-Emissionen

Unsere Produktion, die Betriebsmittel, der Transport unserer Produkte, die Verpackung und unsere Mitarbeitenden verursachen den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen. Wir sind bestrebt, diese Emissionen so gering wie möglich zu halten bzw. zu kompensieren.

Wir erheben die Emissionen des Stromverbrauchs unseres Unternehmens seit 2007. Als Messgröße dient der CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint). Die Daten nutzen wir, um Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen abzuleiten.

„Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2018 den spezifischen Energieverbrauch (Strom) um 15 Prozent sowie die dadurch entstehenden spezifischen CO2-Emissionen um 20 Prozent gegenüber 2011 zu senken.“

Wasser- und Abfallmanagement

Wasser benötigen wir zur Kühlung im Produktionsprozess und als Trink- und Brauchwasser. Unser Ziel ist es, eine konsequente Datenerhebung voranzutreiben und den Verbrauch kontinuierlich zu senken.

„WASSER IST EINE DER KOSTBARSTEN RESSOURCEN DER WELT. BESONDERS TRINKWASSER IST IN VIELEN REGIONEN KNAPP. DESWEGEN WIRD BEI ALPLA EIN BEWUSSTER UND SPARSAMER UMGANG GEFÖRDERT.“

Das gilt auch für das Abfallmanagement. Wir erheben seit 2009 die Abfallmengen der einzelnen Werke. Abfälle, die wir nicht selber wiederverwerten können, führen wir einer geregelten externen Verwertung zu. Seit 2015 ist ALPLA Mitglied der Initiative „Zero Pellet Loss“.